Gemeinsam Entscheidungen treffen.

Die Hallenser müssen sich unmittelbar in die Kommunalpolitik einmischen können. Insofern gilt es nicht nur bestehende Beteiligungsinstrumente wie den auf unsere Initiative geschaffenen Bürgerhaushalt weiter zu entwickeln, sondern weitere Möglichkeiten zu schaffen.

Der Wille der Einwohner darf nicht nur zu den Stadtrats- oder Oberbürgermeisterwahlen eine Rolle spielen. Vielmehr gilt es, die Bürgerschaft auch während der Wahlperiode in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Hierzu ist es erforderlich, frühzeitig über Vorhaben, die von breitem öffentlichen Interesse sind zu informieren und die Entscheidungen nicht hinter verschlossenen Türen soweit voran zu treiben, dass Bürgerinformationsveranstaltungen nur noch Alibi-Charakter zukommt, ohne eine echte Einflussnahme zu ermöglichen. Gestaltungsinteresse und Beteiligung erfordern Kompetenz. Wir sehen unsere Aufgabe als MitBürger vor allem darin, dass wir dauerhaft und unkompliziert als Ansprechpartner für alle Anfragen oder Hinweise zur Verfügung stehen.

Weniger Bürokratie ermutigt zur Teilhabe.

Um die Bürger besser teilhaben zu lassen ist es weiterhin notwendig, die bürokratischen Hürden der in der Gemeindeordnung getroffenen Regelungen für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide zu senken. Die jetzigen Regelungen erschweren entsprechende Initiativen unnötig, weshalb wir uns dafür einsetzen werden, dass Halle über den Städte- und Gemeindebund auf eine entsprechende Änderung der Gemeindeordnung hinwirkt. Konkret werden wir die Umsetzung der von uns eingebrachten Idee der Bürgerprojekte weiter vorantreiben.

Bürgerengagement unterstützen und würdigen.

Ein funktionierendes Gemeinwesen ist auf das Engagement der halleschen Einwohner, Vereine und Unternehmen angewiesen. Entsprechende Initiativen wollen wir unbürokratisch unterstützen, aber auch in angemessener Weise würdigen.

Wir setzen uns dafür ein, dass dem Dienstleistungszentrum Bürgerengagement  eine Koordinierungsfunktion innerhalb der Verwaltung zukommt und es als einheitlicher Ansprechpartner fungiert. Weiterhin gilt es, eine Plattform zu schaffen, die auf bestehende Angebote hinweist und es ermöglicht, unkompliziert Kontakt zu den Entscheidungsträgern in der Verwaltung aufzunehmen, damit dadurch für die einzelnen Initiativen ein Erfahrungsaustausch möglich wird.